Archiv der Kategorie: press

#29 REVIEW panique automatique: powermetal.de

Schön oder skurril? Oder einfach nur eigenwillig stark!

Nicht ist so, wie es scheint – und dieser Umstand sorgt dafür, dass VANDERMEER mit dem Chamäleon-artigen Verwandlungseffekt ihrer neuen Platte für so manche Überraschung gut ist. Zwischen lässigen Indie-Strukturen, angedeuteten (Post-)Punk-Rhythmen, merlancholisch-atmosphärischen Klangteppichen und außergewöhnlichen Alternative-Arrangements sucht die Band um die hervorragende Frontdame Jo Hansson stets nach neuen musikalischen Ausdrucksformen, ohne ihrem neuen Material zwingend den experimentellen Stempel aufzusrücken. „Panique Automatique“ ist durchaus ein Album, das sich über seine wiederkehrenden Widerhaken definiert, mit ungezwungenen, aber dennoch sehr starken Hooklines (‚Yes! Mister‘, ‚Time Was Up‘) überzeugt, zwischenzeitlich aber wieder so radikale Stimmungswechsel vollführt, dass die vielen gesichter der Band ein wenig überfordern – aber das im absolut positiven Sinne.

Nimmt man die verträumten Harmonien eines ‚Arise‘ und vergleicht sie mit den doch recht beschwingten Grooves von ‚Nine Hits‘, erlebt man genauso ungewöhnliche Kontraste wie in der Gegenüberstellung des fast schon traurigen ‚We Are‘ und des besagten ‚Time  Was Up‘, das mit seinen packenden Gitarrensounds schnell in einer anderen Liga spielt. Der Clou dabei: VANDERMEER füllt alle Welten mit einem homogenen musikalischen Gesamtverständnis, das sich zwar nicht auf Anhieb erschließen lässt, das in all seinen Facetten jedoch eine Schönheit ausstrahlt, die wiederum von einem unheimlichen, aber doch sehr erfüllenden Eigensinn getrieben wird. „Panique Automatique“ ist Indie Rock in seinem grundsätzlichen Selbstverständnis, gleichzeitig aber auch eine musikalische Gedankenreise, die zwischen locker-flockig und extrem anspruchsvoll ein breites Pendel ansetzt – wohlgemerkt ohne dabei zu überfordern. Und damit erfüllt die Scheibe gleich verschiedene Voraussetzungen für die eigentliche Auseinandersetzung: Man spürt eine Herausforderung bei der Erkundung der elf neuen Songs, kann sich gleichermaßen aber auch total entspannen und entschleunigen. Nicht viele Alben haben diese Eigenschaften, und nicht viele die Qualität von „Panique Automatique“. Die Truppe aus Trier jedoch bringt dieses Vermögen mit – und zugleich einen neuen Indie-Hochkaräter, den man auf keinen Fall an sich vorbeiziehen lassen sollte.

Anspieltipps: Time Was Up, We Are, Whoever’s Left Will Fall In Line

VIELEN DANK an Björn Backes von POWERMETAL.DE!

Thanks to Musicheadquarter!

„(…) Den Anfang im Saarland machte aber die Trierer Band vandermeer – benannt nach der stimmgewaltigen Frontfrau Harmke van der Meer. Im März hatte man das zweite Album “Panique Automatique” veröffentlicht, das das Quartett nun mit soliden Klängen zwischen Independent-Rock und -Pop sowie einigen sphärischen Ausschweifungen vorstellte. 45 Minuten ließ man ihnen dafür Zeit – und sie nutzten diesen Slot ganz überzeugend, was bei einer Menge, die mit viel Spannung auf ihre persönlichen Helden wartet, nicht ganz einfach ist. (…)“

New Model Army – “From Here” live in Losheim 2019

#thisisvandermeer #vandermeer #barhillrecords #newmodelarmy #justinsullivan #fuckbrexit #karlsbergurpils #losheim #paniqueautomatique #vdm #paniqueautomatiquetour

#28 REVIEW panique automatique: Musix

Sehr ansprechende Indie-Klänge kommen da von der Trier Band VANDERMEER um die Ecke. Klingt ansatzweise wie WIR SIND HELDEN, hat aber auch einige Elemente der Neue-Deutsche-Welle-Legende IDEAL im Sound. Ist aber auf Englisch gesungen und so popmusikalisch doch umfassender bzw. übergreifender. Neben dem Gesang von Harmke van der Meer und großen Indie-Gitarren verleihen diverse Synthesizer den Sounds auf „Panique Automatique“ große Tiefe und Vielschichtigkeit. Gelungener Indie-, Synthie- und Shoegaze-Rock mit angenehmer Poppigkeit aus deutschen Landen – sehr empfehlenswert!

Mehr hier: www.musix.de

Interview mit streetclip.de

Kürzlich hatten wir ein wenig Redebedarf und unterhielten uns mit streetclip.de. Das Interview könnt ihr hier nachlesen. Lieber Armin Schäfer, vielen, vielen Dank!

#vmd #thisisvandermeer #paniqueautomatique #barhillrecords #WeAre #dreampop #shoegaze #indierock

#27 REVIEW panique automatique: eclipsed Rock Magazin

Indierock, Synthiepop, verzerrte Shoegaze-Sounds, hier und da ein Schuss Punk – die Vier aus Trier präsentieren auf ihrem zweiten Album eine Songauswahl, die ihre Vielseitigkeit zeigt. Als roter Faden zieht sich dir rauchig-kehlige, melancholisch-abgeklärte Stimme von Harmke van der Meer durch die Stücke. Außerdem weht durch alle elf Tracks ein Hauch von 80- und 90er-Nostalgie, selbstredend nicht dem Mainstream nachsinnend, vielmehr so, als hätte man die Songs einer vergessenen Indie-Band, die eher im Underground abgefeiert wurde, wiederentdeckt. „Whoever´s Left Will Fall In Line“, die Singleauskopplung, wäre in den 80ern vielleicht sogar nach Siegeszügen durch Indie-Discos klammheimlich in die Charts gegroovt. „Time Was Up“ bewegt einen mit seiner Zerrissenheit zwischen Verletzlichkeit und Drama. Mit „Tolstoi“ wird eine leicht schräge Shoegaze-Ballade geboten. Ruhig schunkelt sich „Can´t We?“ durch eine wunderbare Melodie, während „We Are“ die Rhythmus-Maschine anwirft und zum Wave-Tänzchen auffordert. 7/10

www.eclipsed.de

#26 REVIEW panique automatique: metal.de

VANDERMEER aus dem schönen Trier haben jüngst beim saarländischen Indie-Label Barhill Records unterschrieben und zaubern nun „panique automatique“ als zweites Album aus dem Hut. Folgt nach den starken FLARES („Allegorhytmus“) der nächste Volltreffer für Freunde eher unmetallischer aber anspruchsvoller Klänge?

VANDERMEER – heiter bis rockig

Der erste Durchlauf macht zugleich klar: VANDERMEER sich auf „panique automatique“ extrem abwechslungsreich platziert. Die Damen und Herren aus Trier sind mal treibend poppig wie im Opener „Only Two Hearts“ unterwegs, wechseln geschmeidig zum schnellen Picking des Shoegazing oder hauen im Mittelteil ohne mit der Wimper zu zucken einen rockigen Hit namens „Time Was Up“ heraus. Auch elektronische Songs der Marke „We Are“ sind zu finden. Dabei verbindet die Band das Spielerische von DILLON mit dem soliden Fundament einer Rockband. Melodieverliebtheit und Soundlandschaften stehen dicht beieinander. Jauchzende Synthieakzente für poppige Wohlfühlatmosphäre inklusive.

Wohlfühlatmosphäre ist ein gutes Stichwort, denn es beschreibt den besonderen Charme von „panique automatique“ sehr gut. Das Album als Ganzes funktioniert trotz oder aufgrund der Fragmentierung der einzelnen Genres, welche in Gesamtsumme eingeebnet und stimmig funktionieren. Lohn dieser Mühen ist der große Spannungsbogen und das enorme Abwechslungsreichtum des Albums, welches unverkennbar dem Stil der Band.

Poppig ja. Aber würden VANDERMEER in Radio funktionieren? Bleiben wir einmal bei den westdeutschen Sendern. Für 1Live fehlt definitiv der Wille zum, Zitat aus der Presseinformation, Dienstleistungs-Pop, während WDR 2 vermutlich eine musikalisch plattere und rührselig rückwärtsgewandetere Band bevorzugen wurde. In der extremisitischen Auslegung gilt dies auch für WDR 4. Am Ende könnte man sich VANDERMEER am ehesten im eher progressiven Abendprogramm des Kulturradios von WDR 3 vorstellen.

Sängerin Harmke van den Meer brilliert auf „panique automatique“

Allerdings spielen auch die Herren an den Instrumenten keine Nebenrolle. VANDERMEER haben sich mit ihrem zweiten Album „panique automatique“ ein wirklich spannendes, zugängliches und vielseitiges Album aufgenommen, welches auf eigenen Beinen steht und der perfekte Soundtrack für den Frühling ist, sofern es musikalisch (auch mal) etwas gediegener zugehen darf.

www.metal.de

#25 REVIEW panique automatique: Westzeit

Manch einem Album reicht eine einzige gut und konsequent zu Ende gebrachte Idee, um etwas recht großes zu schaffen. So etwa aktuell auf dem zweiten Longplayer des in Trier lebenden Vierers Vandermeer, benannt nach ihrer Frontfrau Harmke van der Meer. Auf ihr präsentieren sich Shoegaze-Gitarrenwände in punkigem Midtempo, die mit Hilfe elektronischer Effektgeräte und Synthesizer verstärkt werden. Das macht „Panique Automatique“ über die gesamte Strecke zu einem leicht moosigen Gitarrenpop-Bastard, der mit seiner grundmelancholischen Euphorie zu keiner Sekunde hinter dem Berg hält. Viel falsch machen können Vandermeer von vornherein nicht. Sie spielen genau die Mischung, die ihnen passt wie sonst nur der Hamster ins das eigene Drehmoment überholende Rad. Mehr Abwechslung braucht eine Platte nicht, wenn sie wie diese elf Songs in 46 Minuten lediglich ein einziger Energieklumpen sein will. Indem sie die Hatz auf sich selbst eröffnen, schaffen Vandermeer die Torsion des eigenen Minimalismus in etwas viel Reichhaltigeres. Horrido!

Geor Lommen für Westzeit

#24 REVIEW panique automatique: zone nights

¿Escuchaste el nuevo disco de Vandermeer?

Vandermeer, fusiona el indie pop con el dream pop y el shoegaze, el resultado es exquisito.

La novedad, es que, han publicado su nuevo álbum de estudio de 11 pistas, bajo el nombre, Panique Automatique.

Es un disco muy vaporoso y se puede disfrutar en cualquier momento del día.

Si todavía no lo pudiste escuchar, te dejamos acá, el full álbum para que puedas agregarlo a tu discoteca.

Panique Automatique, está disponible en formatos digital y físico CD-Rom y se puede conseguir a través de Barhill Records.

Solo resta subir el volumen e ir por tu copia.

Es una presentación exclusiva de Zone Nights para Argentina.

Enjoy! – zone nights

#23 REVIEW panique automatique: Saarbrücker Zeitung

Saarbrücker Zeitung – Treff Regional

Auf nach Indie-Wunderland mit vandermeer (✮✮✮✮) und The Autumn Art Festival (✮✮✮✮).

Von Andreas Lüschen-Heimer

vandermeer schafft den Spagat zwischen kleiner und großer Bühne, zwischen verrauchtem Nachtclub und Stadion“ schrieb das Online-Magazin hunderttausend.de mit tadelloser Präzision über eine Band, die im Dreieck aus Indie-Rock, Shoegaze und Pop eine überraschend fruchtbare Scholle beackert.

 „Panique Automatique“ (Barhill/Cargo ✮✮✮✮) prahlt nicht nur mit Leidenschaft und Sendungsbewusstsein, sondern auch mit spürbarer Lust an effektiver Inszenierung sowie einem Sinn für das spannende Detail – Wall Of Sound mit Finesse sozusagen… Und dass die Sängerin ganz in der Tradition einer Kirsty McColl gänzlich mühelos die Palette der Emotionen zu bespielen weiß, setzt dem dichten Treiben aus Gitarre, Bass, Schlagzeug und diversen Tasten noch die Krone auf. Dass Harmke van der Meer als Namensgeberin dieses begeisternden Trierer Quartetts dienen durfte, ist also absolut angemessen…

(….)

#22 REVIEW panique automatique: disagreement.net

Trier based band Vandermeer took their name from their vocalist and keyboard player Harmke Van Der Meer, who is joined by three guys on guitar, bass and drums. Their first album Polygraph was released in 2013, followed two years later by the EP Can’t Wait. A few line-up changes happened before the band stabilised to come back with their second longplayer Panique Automatique.

Comparing the two albums, one easily notices the logical evolution of a band that has gained maturity. Vandermeer deliberately don’t want to be categorised, and that’s part of their charm. Indie rock from the Nineties has left the biggest traces (Pixies, Sonic Youth), but there are also shoegaze elements that may at times recall My Bloody Valentine. Harmke as a clear and melodic voice that adds a certain pop dimension, which gives the band’s sound even more variety and excitement.

The opener Only Two Hearts is a wonderful pop entry into the album, with a melody that invites you to sing along and makes you feel twenty-five years younger. On the following Inhuman, the synthesizers take a more important role, and the chorus comes with a wall of sound that we usually only get from post rock bands. Even though the band’s typical sound varies between indie and post rock, they are often good for surprises. Time Was Up is exceptionally hard with a definite noise rock flair. The concluding Nine Hits is not only an incredibly happy song that could also have come from The Polyphonic Spree, but also summarises quite well the contents from Panique Automatique, which indeed also has two less spectacular tracks. Porte ouverte and We Are just lack the necessary power and stamina to keep up with the remaining material on the album.

9 out of 11 is still a very good score. You can call the final product indie rock, shoegaze, dream pop or whatever, fact is that Vandermeer have created an incredibly mature and varied record. Panique Automatique has all it takes to be named among the most important indie releases of the year.

www.disagreement.net