„Liebe, Krieg und kreative Flucht“

“vandermeer ist keine Live-Band, die nur bei gedimmtem Licht, von der Couch aus und mit Merlot in der Hand funktioniert. Die Band kann man sich auch bestens auf jedem niveauvollen Stadtfest vorstellen. Es wird destilliert, was die Bandmitglieder berührt, wobei die musikalische Sozialisation ganz unterschiedlich ist: Beatles, Hardrock der 70er, Grunge, aber auch klassisches Songwriting – irgendwo dazwischen ist vandermeer zu Hause. Kein Metal, keine 80er, keine Gimmicks. (…)

Die Zahl der gemeinsamen Konzerte lässt sich zwar noch mit zwei Händen abzählen. Live hört man aber, dass Profis am Werk sind. Bassist Tom Rüdell und Schlagzeuger Jörg Becker sind bestens abgestimmt, beide spielen auch bei „matz“ zusammen. Dazu kommt das kreative Gitarrenspiel von Florian Stiefel, der jedes Genre-Klischee immer weiträumig umschifft. Im Vordergrund steht aber Harmke van der Meer – ihr möchte man jede Silbe glauben, die sie singt: eindringlich, aber nie aufdringlich.” Andreas Feichtner – Trierischer Volksfreund